SHOPPING, SHOPPING, SHOPPING – Der Weg der Ware in den Shop

Vorbereitung auf die Wintersaison, jetzt geht es rund in den Riml Sportshops in Sölden!

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© Sport Riml

Donnerstag nachmittags, mein E-Mail Account schlägt plötzlich Purzelbäume …
Hilfe!!! Was ist jetzt?
Mein 1. Blick geht gleich Richtung Posteingang, der sich im Minutentakt zu füllen scheint.
Bei näherer Betrachtung wird mir sofort klar – morgen ist großer Anlieferungstag. Die Spedition schickt Lieferankündigungen. Atomic, K2, Burton, Sportalm und dann noch die kleinen Einzelpakete, die zusätzlich um die Mittagszeit kommen werden – morgen wird ein harter Tag!

Es ist halb 10 Uhr, als ein Transporter vor den Laden fährt – 3 Paletten Ware mit Schiern, Schuhen und Bekleidung. Mein Kollege kommt bereits mit einem Paketwagen zur Hilfe, um mit vereinten Kräften die 1. Lieferung für den Tag zu verräumen.
Wir heben Paket für Paket auf den Wagen, machen jedes einzelne auf und schicken die darin liegenden Lieferscheine ins Büro, in dem zeitgleich zum Verräumen in die jeweiligen Abteilungen des Shops, bereits jeder einzelne Artikel von den diversen Lieferscheinen ins Warenwirtschafts-Programm eingegeben werden.
Lieferanten, Zahlungsziele, Preise, Größen und Farben sind nur einige der Werte, die Theresa ins System eingibt.

Zeitgleich zum Eingeben streicht sie viele diverse Artikel aus den dicken Ordnern mit den Aufträgen von den Bestellungen der diversen Firmen, die übrigens bereits 1 Jahr im Vorhinein von verschiedenen Mitarbeitern vorwiegend in Innsbruck, Salzburg und im Shop geordert wurden.
Dadurch ist es in dieser Menge von Aufträgen etwas übersichtlicher, was noch an Ware zu erwarten ist.

Nach einiger Zeit – die Wareneingänge wurden erfasst und gedruckt, starten wir zu dritt, die vielen Kartons, die nun zum Etikettieren bereit stehen auszupacken und aus den verschiedenen Schachteln die gleichen Modelle und Farben zu sortieren.

Die 1. Hürde ist geschafft! Grün zu grün, der gleiche Pulli zum gleichen und das nach Größen sortiert. Das gleiche Spiel auch mit Schiern und Schuhen.

Nun geht’s weiter. Der ganze Stapel an Etiketten wird Modell für Modell mit passender Farbe und Größe zur ausgebreiteten Ware dazu sortiert.
Danach wird jeder in Folien oder Kartons einzeln verpackte Artikel ausgepackt, teilweise Reklame oder lästige Zettel runter geschnitten und mit den Etiketten beklebt oder angeheftet. In den meisten Fällen geben wir noch zusätzliche Diebstahlsicherung auf die Ware.

So kommen täglich Berge an Ware und leider auch Berge an Müll, der als Schutz für die Ware drauf ist, zusammen.

Langsam geht´s dem Ende zu. Shirts werden zusammengelegt, Jacken und Hosen auf Kleiderbügel und anschließend auf mobile Kleiderständer gehängt.

Während die anderen fertig anschreiben, schnappt sich mein Kollege die ersten fertigen Artikel. Der eine Sweater bleibt im Hauptgeschäft, ein anderer wird auf die Seite gegeben, damit er später per EDV in einen anderen Shop gebucht wird.
Dadurch hat später jeder Mitarbeiter den Einblick, in welchem Shop ein Artikel in welcher Größe und Farbe liegt, damit man es gegebenenfalls bei Bedarf für einen Kunden später besorgen könnte.

Danach geht’s erst ans Einräumen im Hauptgeschäft.
Die umgelagerten Sachen werden wieder sorgfältig in Schachteln verstaut, beschriftet mit Shop und Inhalt und mit unseren Firmenbussen bzw. teilweise auch mit der Gondelbahn auf Wägen in die jeweiligen Shops aufgeteilt und dort vorerst gestapelt, damit rechtzeitig zur Ladeneröffnung die diversen Shops eingerichtet werden können.

Buuh, dieser Tag wäre nun geschafft!
Morgen kann´s weiter gehen und das Spiel beginnt von vorne.
Kisten schleppen, sortieren, Etikettieren… unsere Hauptbeschäftigung im Herbst.

In der Zeit, in der die meisten Betriebe sich eine kleine Auszeit gönnen, starten wir wohl in eine eher stressige Vorbereitungszeit, damit wir passend zum Winteranfang für die vielen Shopping Liebhaber gerüstet sind.

Das war ein kleiner Einblick vom Weg jedes einzelnen Artikels in den jeweiligen Shop. Vielleicht kann der ein oder andere Gast nun auch verstehen, wie viel Arbeit hinter dem ganzen steckt und kann in Zukunft neben der tollen Beratung im Fachhandel auch sehen, dass teilweise etwas höhere Preise, allein durch die Arbeit dahinter, gerechtfertigt sind.

Und nun:
Viel Spaß beim nächsten Shoppingabenteuer!!!

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