Ötztaler Käsespätzle von der Gampe Thaya

0
691
Käsespätzle Gampe Thaya Sölden
© Prantl Gampe Thaya

Was kommt heute Mittag auf den Tisch?

Eine Frage, die sich jede Hausfrau nahezu täglich stellt. Da haben wir heute ein leckeres Gericht aus den Bergen für euch. Einfach und schnell zubereitet, mit Zutaten, die fast jeder Kühlschrank beinhaltet.

Wir kochen heute „Kaasspatzlan“, wie wir Ötztaler sie nennen. Als „Käsespätzle“ sind sie mehreren bekannt.  Unsere Köchin Anna-Lena verrät euch, was ihr dazu braucht und wie sie zubereitet werden:

Zutaten für 2 Personen:

  • 30 dag griffiges Mehl
  • ca. ¼ l Wasser,
  • Salz
  • 1 Ei
  • etwas Butterschmalz
  • 150 g Bergkäse zB Gampe Kaas
  • 1 Prise Muskatnuss

Zubereitung:

Zu Beginn vermengt ihr das Mehl mit dem Salz. Das Ei aufschlagen und mit dem Wasser verquirlen, zum Mehl geben und mit dem Kochlöffel zu einem Teig verarbeiten und so lange schlagen, bis er Blasen wirft. Das geht ganz schön in den Oberarm J

Den Teig dann ein bisschen Zeit geben und ein paar Minuten ruhen lassen.

Derweil stellt Anna-Lena einen Topf mit viel Wasser auf, salzt es und bringt es zum Kochen. Ein spezielles Küchenwerkzeug kommt nun zum Einsatz – „der Spatzlhobel“. Dieser gibt den „Spatzlan“ die richtige Form und Größe.
Nun den Teig nehmen und durch den Spatzlhobel in das kochende Wasser hobeln und einmal umrühren. Steigen die Spatzlan auf die Oberfläche, sind sie gar und können abgeschöpft und abgeschreckt werden.

Dann nimmt Anna-Lena eine Pfanne mit etwas Butterschmalz, gibt die Spätzle sowie den g‘schmackigen Bergkäse (am besten natürlich den Gampe Kaas) hinein und lässt alles erhitzen, bis sich eine schöne Kruste an der Unterseite bildet.

Zum Schluss noch etwas Kräutersalz und Pfeffer drauf und wenn‘s sein darf, noch etwas Liebe J nämlich Schnittlauch – schmeckt besonders gut dazu.

Zwei Tipps von Anna-Lena:

Der Teig darf nicht zu fest und nicht zu flüssig sein. Also heb den Kochlöffel aus der Masse heraus und schau. Der Teig darf nur sehr zäh vom Löffel fallen, dann stimmt die Konsistenz.  „Läuft“ der Teig vom Löffel, darf‘s noch etwas mehr Mehl sein.

Für Allergiker lassen sich die Kaaspatzlan auch gut mit glutenfreien Mehl herstellen. Da das glutenfreie Mehl rasch quillt, muss der Teig rasch verarbeitet werden und es wird mehr Flüssigkeit gebraucht.

Und wer sich noch persönliche Tipps holen will oder sich eine Portion „Kaasspatzlan“ von Anna-Lena kochen lassen möchte, kommt einfach auf der Gampe Thaya vorbei – im Winter auf Piste Nr. 11 gelegen, im Sommer im Wandergebiet Sölden-Hochsölden zu finden.

Wir wünschen „Gutes Gelingen“ und natürlich „Guten Appetit“.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here