Finde den Schatz

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Oetztal Geocoaching - Finde Den Schatz (c) Ötztal Tourismus-Armin Kuprian

Wer mit seinen Kindern eine tolle Entdeckungsreise machen möchte,
für den ist die Schatzsuche im Ötztal ein ideales Abenteuer.
Ausgestattet mit einer echten Schatzkarte geht ihr an verschiedenen Schatzrouten, verstreut im ganzen Ötztal, auf die Suche nach Schätzen.
Die kleinen Schatzkistchen sind entlang der Route versteckt und wollen entdeckt werden.

Finde den Schatz (c) Ötztal Tourismus

So hieß es für uns, die Familie Prantl, am Sonntag – AUF ZUR SCHATZSUCHE!!!

Schatzsuche (c) Familie Prantl

Ein Erlebnisbericht einer coolen Familien-Wanderung, mit der Suche nach den versteckten Schätzen.

In der Information Längenfeld – Ötztal Tourismus, im Zentrum von Längenfeld,
haben wir uns eine Schatzkarte geholt. „Finde den Schatz“ ist darauf zu lesen.
Sie ist kostenlos und beschreibt die Wanderroute.

Gehzeit:2.5 – 3 Stunden
Streckenlänge:5.7 km

Wir parken unser Auto am Parkplatz im Ortsteil Winklen/Au bei Längenfeld.
Der Weg führt uns entlang der Straße über die Brücke zur Bushaltestelle auf der rechten Seite. Ungeduldig packen unsere Kinder die Schatzkarte aus.

„Mama, wo ist denn nun der Schatz“…Leo (5) ist schon ganz ungeduldig…

„Jetzt geht’s los, schaut auf eure Karte – wo sind wir jetzt“.

Wir folgen den breiten Forstweg, bis wir schon auf unserer Karte den ersten Schatz entdecken. Er befindet sich auf der linken Seite des Weges und der Geheimtipp auf der Schatzkarte verrät uns:
Der markierte Baum, die Staude und der Stein bilden eine Einheit… hmm… Auch ein Bild auf der Karte hilft uns weiter. Unter einem großen Stein sehen wir kleine Steine, die möglicherweise etwas verbergen. Leo schaufelt mit seinen Händen, wie ein Murmeltier, neugierig die Steine weg… und siehe da… eine kleine Box kommt zum Vorschein

„Mama, ich habe den Schatz gefunden“

Stolz öffnet er den Schatz. Darin befinden sich ein Motivlocher sowie ein kleines Büchlein und ein Bleistift. Wir tragen unsere Namen in das Büchlein ein und lochen auf unserer Schatzkarte auf Position 1 das Motiv ein.

„Das ist der Beweis, dass wir den ersten Schatz gefunden haben, Mama…“

Genau so ist es… und die Kinder sind infiziert von der Schatzsuche und laufen weiter,
um den nächsten Schatz zu finden.

Wir verraten hier natürlich nicht, wo sich alle Schätze befinden, da dürft ihr schon selbst tüfteln und suchen.

Der Schatz Nr.3 verspricht ein Hexenhäuschen – uuuhhh – Hex Hex… Ein Fuchs gewacht den schönen Platz.

Finde den Schatz-Hexenhöhle (c) Familie Prantl

Schaut euch immer wieder um, im Wald sind einige Waldbewohner versteckt, die bestaunt werden wollen…

Winkelbergsee (c) Familie Prantl

Nach rund 1,5 Stunden erreichen wir den Winkelbergsee.
Ein schöner Natursee, der bei seinem Zulaufbach einen Wasserspielplatz hat. Wasserräder, Wasserläufe und eine Rutsche mitten im Wald begeistern unsere Kinder. Wir bleiben eine zeitlang dort. Im Wald ist es angenehm kühl und im Wasser sind die Kinder beschäftigt.

 
 
 

Langsam heißt es wieder aufbrechen. 2 letzte Schätze wollen noch gefunden werden.
Der Weg führt uns zurück durch den Wald nach Winklen, wo wir noch am Spielplatz ein bisschen bleiben, ehe wir zum Parkplatz zurück wandern.

Spielplatz Winkeln (c) Familie Prantl

Ein toller Wandertag mit aufregender Schatzsuche geht zu Ende.
Wir schaffen es noch, bei der Information Längenfeld, Ötztal Tourismus, vorbei zu schauen, um den richtigen Schatz in Empfang zu nehmen. Gegen Vorlage der Schatzkarte mit den Beweisen, dass zumindest 7 der 8 Schätze gefunden wurde, darf sich jedes Kind ein Geschenk aus der großen Schatzkiste aussuchen.

„Mama, schau… das ist der echte Schatz….“

Viel Spaß bei der Schatzsuche….
Fam. Prantl

Praktische Info am Rande:
Durch den Eifer der Kinder, immer wieder auf’s Neue eine Schatzkiste zu finden, vergessen sie völlig auf das Wandern
 Das passiert nur nebenbei…

TIPP:
Einen Rucksack mit einer kleinen Jause und einem Getränk, sowie ggf. im Sommer Badesachen, zumindest ein Handtuch und einen Sonnenschutz mitnehmen. Entlang der Wanderung gibt es schöne Plätze, um eine Rast einzulegen. Spätestens am Winkelbergsee sind alle hungrig und durstig. Am Ufer lässt es sich ganz schön „jausnen“ (wie wir Ötztaler sagen).

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