FAMILIE RIML – DIE STORY HINTER DEN RIML-BETRIEBEN!

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Geschichte Familie Riml
© Privat Archiv - Familie Riml

Wisst ihr woher die Vielseitigkeit der verschiedenen Riml-Betriebe kommt?

Wir denken nicht, daher wollen wir euch einen kleinen Einblick in unsere Familie geben…

1909

Martin Riml Senior, geboren 1909, macht seine ersten beruflichen Erfahrungen bereits als Kind als Viehhirte in Vent. Vermutlich kommt ihm dabei sogar die Idee, Jahre später als Fellhändler in die Arbeitswelt einzutauchen.

1928

In diesem Jahr bekommt Martin die Aufgabe von seinem Onkel Isidor Riml für ihn nach einem geeigneten Platz für seinen Betrieb zu suchen. Es dauert nicht lange und Martin findet in Hochsölden den für ihn perfekten Platz für das BERGGASTHOF SONNBLICK, womit die ersten Weichen für die heutigen Riml-Betriebe gestellt wurden.

Im gleichen Jahr verunglückt Martin bei einem Autounfall kurz nach Sölden gemeinsam mit 6 anderen und bleibt nach diesem Ereignis gehbehindert.

Beruflich gesehen, bleibt er dann jahrelang bei Isidor im Hotel Post beschäftigt, wo er die „Bergführertafel“ (=Vermittlung der Bergführer für ihre Touren) betreut.

1938

Der erste Kiosk mit Handel von Reiseandenken wird eröffnet.

Bekannte Persönlichkeit - Isidor Riml
© Privat Archiv – Familie Riml

1948

Parallel zur Bergführertafel erweitert Martin sein Geschäft zu einem SPORTGESCHÄFT.

Seit dem Jahr 1941 ist seine Schwester Antonia, in unserer Munde liebevoll „Tant-Tona“ genannt, für ihn tätig.

So wechselt er in diesen Jahren die Branche in die Gastronomie und pachtet das Hotel Post des Onkels. Später erwirbt er auch den SONNBLICK.

Martins Fleiß bewirkt, dass er bereits 1948 Gesellschafter beim Schilift wird.

Sein SPORTSHOP wird erneut vergrößert.

Senior Martin Riml
© Privat Archiv – Familie Riml

50er JAHRE

Nach Beendigung dieses Pachtverhältnisses baut Martin Senior auf dem Grund seiner Frau Johanna das HOTEL SÖLDERHOF.

„OMA HANNA“:

Johanna, geboren 1922 ist bereits neben der Betreuung ihrer Familie voll im Hotel Post eingespannt.

Sie schenkt ihm im Laufe der Jahre von 1948 bis 1967 8 KINDER mit den Namen:

  • Bernhard
  • Lydia
  • Martin (Junior)
  • Alberta
  • Willi
  • Daniela
  • Armin
  • Lukas

In den 60er´n

Der ehemalige Gasthof Alpenverein wird erworben. Anfangs fremdgeführt und später dann zum

HOTEL ALPINA umgebaut, was inzwischen dem jüngsten Sohn Lukas gehört.

1975 startet Martin mit einem kleinen Restaurant am RETTENBACH GLETSCHER.

1978 wird ein SCHIVERLEIH bei der Giggijoch Bahn errichtet und in Folge ständig erweitert.

1981 kommt am TIEFENBACH GLETSCHER ein Selbstbedienungs-Restaurant dazu. Bereits in diesen Jahren war an beiden Gletscher Stationen ein SHOP integriert.

1982 stirbt Martin Senior im Alter von 73 Jahren

ZUSÄTZLICHE FAKTEN ZU MARTIN SENIOR:

Unser Opa Martin war äußerst fleißig und betrieb neben seinen vielen Tätigkeiten nebenbei ein Transportunternehmen, Taxi, Trafik und war über Jahre der Obmann der Raiffeisen Bank.

Seinen Fleiß gab Martin früh an seine Kinder weiter und integrierte sie in sehr jungen Jahren in die diversen Betriebe ein.

Die Ermöglichung einer guten Ausbildung, was für die damalige Zeit nicht selbstverständlich war, war Martin ein großes Anliegen und sorgte deshalb auch bei allen 8 dementsprechend dafür.

Neben einigen anderen Tätigkeiten und Unterstützungen seiner Geschwister, galt Martin als ein sehr sozialer Mensch.

AUFTEILUNG DER RIML-BETRIEBE IN DER HEUTIGEN ZEIT:

  • Bernhard (2 Kinder)

alle Sportshops, sowie die Pachtbetriebe Spar und Katapult; Obmann Ötztal Tourismus

  • Lydia (2 Kinder)

war am Sonnblick und am Gletscher und heirate nach Vent, wo ihre Familie das APPARTMENT ZIRMHOF führt.

  • Martin (3 Kinder):

war der „kaufmännische Chef“ der Gesamtfirma, Sonnblick, Niederthai Bichl, Nudeltopf

  • Alberta (2 Kinder):

führte das Hotel Alpina und erbaute später mit ihrem Mann Franz das Hotel Erhart

  • Willi ( 3 Kinder):

zuständig für Sölderhof, Tamara, Rettenbach und Tiefenbach Gletscher

  • Daniela (3 Kinder):

war viele Jahre im Sölderhof verantwortlich und betreut zusammen mit ihrem Mann Jakob unsere Landwirtschaft, die Gampe Thaya und die Gampe Naturhütte.

Sein Sohn mit Freundin betreibt das Apart Leo

  • Armin (3 Kinder):

hat den BIERHIMML (im 1992 erbauten Rimlhaus) ins Leben gerufen, war Jahre am Sonnblick und ist an beiden Gletschern tätig. Heute macht er das RIMLHAUS mit div. Pächtern und das PERSONALHAUS ASCHBACH.

  • Lukas (2 Kinder): Sein Part ist das Hotel Alpina, die PRODUKTIONSKÜCHE ASCHBACH, sowie das PERSONALHAUS KATHRIN

Martin Senior hat rechtzeitig für eine geordnete Betriebsübergabe gesorgt. Anfangs gründete er wegen der Flexibilität eine GmbH & CoKG, die in Folge in eine GmbH umgewandelt wurde. Diese MARTIN RIML GmbH wurde von Martins 5 Söhne geleitet.

Die 3 Töchter stiegen aus der GmbH aus und bildeten eigene Betriebe bzw. wurden Pächter der Riml-Betriebe.

1992

Bau vom RIMLHAUS

2006

stirbt Oma Hanna im Alter von 84 Jahren

2013

Aufteilung der ehemaligen Martin Riml GmbH in 5 EINZELFIRMEN.

Nicht trennbare Beteiligungen bei den Bergbahnen Sölden und den Ötztaler Verkehrsbetrieben werden in PRIVATSTIFTUNGEN umgewandelt.

In diesem Blog solltest du somit einen kleinen Überblick in die FAMILIE RIML und seine BETRIEBE bekommen haben.

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