Die Zutaten für einen perfekten Schitag

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Zutat Nr. 1: die perfekte Schiausrüstung

Sport Riml Schiverleih (c) Riml

Der Wecker läutet schon zeitig in der Früh –das Wetter ist toll und so heißt es: „Raus aus den Federn, rauf auf die Pisten“. Den Schianzug angezogen geht es heute OHNE Frühstück zur Giggijochbahn. Dort leihen wir uns beim Sport Riml, direkt neben der Bahn, den neuen Carving Schi Atomic Redster X9 – der perfekte Allrounder für kurze und lange Schwünge. Nach 9 Minuten landen wir mit der neuen Bahn auf 2.300 m Seehöhe und nehmen den Silberbrünnl Lift.

Zutat Nr. 2: perfekt präparierte Pisten

© Ötztal Tourismus – Anton Klocker

Dank der fleißigen Heinzelmännchen der Bergbahnen Sölden genießen wir eine perfekte Piste. Die über 50 Pistenraupen sorgen in der Nacht dafür, dass der Schnee komprimiert und durch die Temperaturen eine super Festigkeit erhält. Wir nehmen die Piste Nr. 11, welche uns direkt auf die Sonnenterrasse von Jakob und Daniela führt, denn dort wartet Zutat Nr. 3 auf uns…

Zutat Nr. 3: ein g‘schmackiges Almfrühstück – mitten im Schigebiet.

Auf der Terrasse der Almwirtschaft Gampe Thaya nehmen wir Platz bei Jakob und Daniela „Guetn Morgn – seits fit…??“ begrüßt uns der Kellner schon recht fröhlich. „Wir haben Hunger “ lautet unsere Antwort. Und schon serviert er uns eine Kanne mit Kaffee, einen Apfelsaft aus der Region sowie jede Menge Leckereien auf einem Holzbrett. Der Käse wird von Jakob im Sommer direkt auf der Alm hergestellt. Dort melkt er täglich seine Milchkühe vom Tiroler Grauvieh und stellt daraus einen herzhaften Almkäse her – den Gampe Kaas. Auch die Marmeladen und das Brot werden auf der Alm selbst hergestellt. Die restlichen Produkte wie zB Speck, Butter und Eier liefern die lokalen Bauern täglich frisch – und das schmeckt man… mmhhh….

Zutat Nr. 4: einzigartiges Panorama

Und wir lassen unseren Blick auf die schönen Berge schweifen. Gegenüber sind die Stubaier Alpen mit dem Zuckerhüttl, dem 3.507 m hohen Berg und auch der Sölder Hausberg – der Söldenkogel, mit 2.902 m zusehen. Auch Almen wie die Kleble Alm und die Stallwies Alm kann man im Wald gut erkennen. Die Stallwies Alm ist auch im Winter für Wanderer geöffnet, ganz beliebt ist dort die Rodelbahn.

Schon gewusst: Im Ötztal gibt es über 250 Dreitausender…

Und jetzt geht’s wieder frisch gestärkt auf die Pisten… Wir nehmen den 6 SK Stabele Lift und fahren zum Rettenbachgletscher und weiter durch den Schitunnel zum Tiefenbachgletscher. Dort genießen wir die schönen Pisten und den Blick ins Nachbartal, dem Pitztal. Dort ist in Zukunft eine Verbindung der beiden Gletscherschigebiete geplant. Wieder zurück am Rettenbachgletscher schauen wir uns noch die Piste Nr. 31 an. Eine schwarze Piste, die an Steilheit nicht zu überbieten ist. Diesen Hang sausen jährlich Ende Oktober die Schistars des internationalen Schizirkus hinunter, aber nicht im Schneckentempo, sondern mit 65 -80 km/h. Beeindruckend, wie wir finden… Und damit wir diesen Hang noch etwas auf uns wirken lassen können, nehmen wir Platz beim Willi am Gletschertisch, unserer Zutat Nr. 5:

Zutat Nr. 5: Der Gletschertisch – genießen am Rettenbachgletscher

Gletschertisch_Riesling Risotto mit Garnelen © MakeDesign

Schon recht geschafft vom Schifahren nehmen wir Platz auf der Terrasse vom Gletschertisch. Fein kuschelig sind die Schafwollfelle, auf denen wir sitzen. Wir schauen mit Respekt auf den Weltcuphang, der direkt vor unserer Nase recht dominant wirkt. Wir bestellen uns eine Portion Riesling-Risotto mit gegrillten Garnelen und lassen unseren Schitag bei einem Glas Riml-Wein ausklingen…

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