Bereit für den Berg? Wandern im Ötztal

Wandern in Ötztal macht glücklich! Gehen baut Stresshormone ab und schüttet Glückshormone, Endorphine aus. Im Ötztal stärker als anderswo ;-)

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Sonnenaufgang
© Katrin Riml

Der Bergsport erlebt derzeit eine nie dagewesene Beliebtheit. Wandern bedeutet die Kondition verbessern und die Natur zu genießen – eine unschlagbare Kombination. Berg gehen ist wieder cool!

Und warum ist wandern wieder „in“? Das verstaubte Image, hat der Bergsport nun endlich abgelegt. Gehen ist meditativ, lüftet den Kopf durch und bringt Ausgleich zum hektischen Alltag.

Wer offline geht und „online“ in die Natur, tankt seine Energiereserven auf, denn Wandern wirkt sich positiv auf die Psyche aus. Das haben schon etliche Studien gezeigt. Gehen baut Stresshormone ab und schüttet Glückshormone, Endorphine aus. Wandern macht also glücklich! Das Motto sollte aber nicht „höher – schneller – weiter“ lauten, sondern Genuss! Der Genuss sollte im Vordergrund stehen, denn der Leistungsdruck ist schon im Alltag hoch genug.

Um 4.30 Uhr aus den Federn? Klingt nicht gerade verlockend aber der Sonnenaufgang auf den Bergen entlohnt alles und ein herrliches Frühstück in der klaren, kalten Luft schmeckt hundertmal besser als zuhause.

Oder wie wäre es mit einer mehrtägigen Tour mit Hüttenübernachtung? Die vielen Alpenvereinshütten sind zwar kein Hotel und es ist nicht alles verfügbar wie zuhause aber das ist der Reiz daran.

Das Ötztal bietet alles, was das Wanderherz begehrt.

250 Dreitausender, 1.600 Kilometer ausgeschilderte Wanderwege, romantische Sommernächte auf einer der unzähligen Hütten und Almen und eine unvergleichliche Naturvielfalt sorgen für Herzklopfen.

Von der gemütlichen Wanderung auf die Alm, erlebnisreichen Touren zu spektakulären Aussichtspunkten oder Mehrtagestouren ist alles möglich. Viele Themenwege, zB. „Ötztaler Wasserläufer“, „Almzeit“ in Sölden oder der neue Ur-Talweg sorgen für Abwechslung und unvergessliche Urlaubsmomente.

Florian Prantl, der passionierte Wanderführer aus Zwieselstein hält auch nicht viel vom Fitnessstudio und Trainingseinheiten in Gebäuden. Er meint: „Wir leben im schönsten Fitnesscenter der Welt, Open Air mit viel Sonne und frischer Luft!“

Fünf Tage in der Woche begleitet er die Gäste vom Hotel Sölderhof in die schöne Bergwelt der Ötztaler Alpen. Seine Touren sind in allen Schwierigkeitsgraden und für jeden hat er den richtigen Tipp und ist gerne bei der individuellen Tourenplanung behilflich.

Beim Thema Ausrüstung ist er jedoch streng! Ohne richtige Ausrüstung hat man am Berg nichts verloren!

Festes Schuhwerk mit Profilsohle, Regenschutz und warme Jacke, Kopfbedeckung (Mütze und Sonnenschutz) Stöcke, Rucksack mit ausreichend Flüssigkeit und Jause gehören dazu. Auch das Handy sollte in den Rucksack – jedoch nur für Notfälle!

Florians Basislager im Tal ist das Hotel Sölderhof, wo er schon seit fast 20 Jahren im Sommer als Wanderführer arbeitet. Das Hotel liegt im Zentrum von Sölden, jedoch abseits der Hauptstraße. Das komfortable 3 Sterne Hotel bietet Zimmer und Appartements in verschiedenen Kategorien, Premium-Kulinarium mit Frühstück, Nachmittagsjause und Abendessen inklusive Getränken an. Die geführten Wanderungen werden an fünf Tagen in der Woche angeboten. Für die Entspannung nach den Bergtouren stehen Sauna, Dampfbad und Whirlpools zur Verfügung.

Außerdem ist die Ötztal Premium Card – die ultimative Urlaubskarte – inklusive. Mit dieser attraktiven Erlebniskarte ist die Benützung der Wanderbusse im Ötztal kostenlos. Ebenfalls inkludiert ist eine tägliche Berg- und Talfahrt mit den Bergbahnen des Ötztals. Auch die Teilnahme am abwechslungsreichen Wanderprogramm des Naturparks Ötztal ist kostenfrei. Darüber hinaus bietet die Karte Ermäßigungen bei zahlreichen Partnern und jeweils einmal freien Eintritt in den AQUA DOME und die AREA 47.

Und wann ist die beste Zeit für einen Wanderurlaub im Ötztal? Die gibt es nicht!
Alle Jahreszeiten haben ihren Reiz. Das Frühjahr, wenn die Wiesen erst erblühen und die Almrosen im schönsten rosa von den Bergen leuchten, der Hochsommer mit den bunten, duftenden Almwiesen und der Herbst mit seinen leuchtenden Farben, den reifen „Granten“ die jetzt gebrockt werden (Preiselbeeren werden gepflückt) und den angezuckerten Bergspitzen, die schon wieder den Winter ankündigen.

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