Area47 Snowpark Sölden

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Area47 Snowpark - Oakley Obstacle
© Area47 Snowpark Sölden - Roland Haschka

Noch bevor überhaupt der erste Schnee gefallen ist, beginnen schon die Planungen der Park-Designer von Q-Parks, jener Firma, die für das Design, den Aufbau und das Shapen (so wird das Instandhalten des Parks im Fachjargon bezeichnet) des Snowpark Sölden verantwortlich sind. Wenn die ersten großen Schneefälle der Saison dann endlich gefallen sind, setzten sich die Jungs & Mädels direkt hinter ihre Pistenbullys und legen los, um schnellstmöglich den Snowpark mit all seinen Features aufzubauen. Abhängig ist die Arbeit der „Shaper“ natürlich immer vom Schneefall, denn ohne genug Schnee, gibt es keinen SNOW-Park. Den Park in Sölden kann man grundlegend in zwei Abschnitte unterteilen – die Beginner/Medium Line und die Pro Line. Zuerst fertig gestellt wird normalerweise die Medium Line, da diese mit ihren kleinen Kickern und Obstacles (Überbegriff für Rails, Tubes & Boxen) einfach geringere Schneemassen benötigen als die „fetten Jumps“ in der Pro Line.

Wie der Name schon erahnen lässt, ist die Beginner Line hervorragend geeignet, um sich an den Freeski-Sport heranzutasten oder aber auch, um am Saisonstart auf kleineren Kickern wieder an den letzten Winter anzuschließen. Einige Wochen nach Eröffnung der Medium Line ist meist auch die Pro Line fertig. Dieser Teil des Snowparks ist allerdings nur für wirklich geübte Fahrer, da die Kicker schon mal über zwei Meter hoch sein können und mit Tables von bis zu 15 Metern – nur was für geübte Fahrer.

Wichtig in diesem Sport ist definitiv die richtige Ausrüstung: Wer im Park wirklich dazugehören möchte, benötigt sogenannte Twin-Tip-Skier oder wie sie umgangssprachlich auch genannt werden, Freestyle-Ski’s bzw. Freeskies. Das sind dann jene Skier, die sowohl vorne, als auch hinten „aufgebogen“ sind und einem dadurch das Rückwärtsfahren und -landen ermöglichen. Auch wichtig: Die Bindung sollte so zentral wie möglich am Ski montiert und die Kanten nicht all zu scharf geschliffen sein – denn nur so kommt man optimal über die Obstacles.

Solltest du die richtige Ausrüstung für deinen Park-Day nicht beisammen haben, dann schau doch am besten mal im Sport Riml in Sölden vorbei – dort findest du alles, was du für einen perfekten Skitag benötigst.

Damit der Alltag im Area47 Snowpark noch abwechslungsreicher wird, organisiert das Snowpark-Team verteilt über den Winter, mehrere kleine, aber feine Events. So gibt es fast jeden Monat ein „Public Photo Shooting“, bei dem Fotografen an verschiedenen Obstacles im Park mit Kamera samt Equipment bereitstehen, um dir dein perfektes Bild zu schießen (mal sehen ob die DSGVO dem einen Strich durch die Rechnung macht ). Im Frühjahr, wenn’s dann wärmer wird und sich die Sonne wieder öfter zeigt, gibt es auch ab und zu ein BBQ direkt im Snowpark – sollte das mal ausfallen, empfehle ich euch einen Besuch im Bergrestaurant Sonnblick, denn hier wartet der beste Burger im Skigebiet auf dich – direkt unterhalb vom Giggijoch, in nur 5 Minuten vom Snowpark aus mit Ski & Board zu erreichen.
Das Highlight im Frühjahr ist jedoch jedes Jahr das Freestyle-Feast, bei dem sich begeisterte Ski-Freestyler messen und bei kleinen Challenges coole Goodies wie T-Shirts, Hoodies usw. gewinnen können.

Sölden ist nicht nur bei angehenden Sportlern und Amateuren beliebt, sondern hat sich in der Szene durch Projekte wie „The X“ im Jahr 2015 und „The Wedge“ im Jahr 2016 auch international einen Namen gemacht. Getoppt wurde das ganzen dann noch 2018, als bekannt wurde, dass das wohl spektakulärste Freeski-Event nach Sölden kommen würde – Audi Nines

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